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Büro-Yoga: Mit einem guten Gefühl durch den Arbeitsalltag!

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Schon mal über Büro-Yoga nachgedacht?


In den Büros geht es oft stressig zu. Lange Meetings, Termindruck, Telefonate und Mails fordern viel Aufmerksamkeit und man sitzt stundenlang vor dem Computer. Nach der Arbeit nimmt man lieber den Aufzug anstatt der Treppen und für Erledigungen steht das Auto bereit – so geht es einfach schneller.

Allerdings klagen viele Menschen bereits im jungen Alter über Kopf-, Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen. Auch die Augen brennen und der Kopf dröhnt. Um gesund zu bleiben, sollten sich Menschen mit sitzender Tätigkeit daher einen körperlichen Ausgleich suchen.

Sie haben aber bereits während des Büroalltags die Möglichkeit, etwas Gutes für Geist und Körper zu tun. Vielleicht ist es Ihnen möglich, in der Pause ein paar Minuten an die frische Luft zu gehen und wenn nicht, können Sie auch im Büro die Übungen praktizieren, die wir für Sie zusammengestellt haben:


Atmen Sie den Stress weg!

Für Brahmari, die Bienenatmung, setzen Sie sich bequem und aufrecht hin. Bringen Sie Ihre Fingerspitzen zusammen und spreizen Sie Ihre Finger, legen Sie dann Ihre Hände im Schoß ab. Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief durch die Nase ein. Nun atmen Sie langsam durch die Nase aus und erzeugen dabei ein summendes Geräusch. Wiederholen Sie diese Übung für ein paar Minuten, solange, wie es sich angenehm anfühlt. Fortgeschrittene können auch gerne mit den Händen die Ohren verschließen, dann nimmt man die Vibration stärker wahr.
Brahmari stimuliert das vegetative Nervensystem und beruhigt die Nerven. Die Hormone im Körper werden ausbalanciert und der Geist komm zu Ruhe.

Entspannen Sie Ihre Augen und den Nacken!

Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie einmal tief durch. Nun richten Sie Ihre Konzentration nach innen. Stellen Sie sich eine liegende 8 vor, die in Augenhöhe vor Ihnen schwebt. Nun zeichnen Sie diese 8 langsam mit Ihren geschlossenen Augen nach. Wiederholen Sie das mehrmals und beginnen dann, auch ihren Kopf in die Bewegung zu integrieren – so, als würden Sie nun mit Ihrer Nasenspitze diese liegende Zahl nachschreiben.
Durch diese Übung können sich nicht nur Augen und Nacken entspannen, sondern sie soll auch dabei helfen, dass sich die beiden Gehirnhälften besser synchronisieren, was die Konzentration um ein Vielfaches steigern kann.

Dehnung für die Schultern!

Für die Adlerarme setzen Sie sich aufrecht hin und strecken Sie Ihre Arme nach vorne, die Handinnenflächen zeigen dabei nach oben. Führen Sie den linken Arm unter den rechten, so, dass sich die Oberarme kreuzen und die Ellenbogen ineinander liegen. Beugen Sie nun vorsichtig die Arme, während Sie Ihre Handflächen zusammenführen. Nun heben Sie Ihre Arme langsam nach oben, bis die Ellenbogen ungefähr auf der Höhe der Schultern sind. Lassen Sie Ihre Schultern dabei entspannt und atmen Sie tief. Die Asana wird für einige Augenblicke gehalten, bevor die Seite gewechselt wird.
Diese Übung löst Verspannungen zwischen den Schulterblättern, verlängert den Schultergürtel und bringt Flexibilität zurück.

Yoga für den ganzen Körper!

Die entspannte Vorbeuge. Bei dieser Übung stellen sich hüftbreit hin, die Knie sind leicht angewinkelt, atmen Sie tief ein und schließen die Augen. Sie atmen nun aus, senken den Kopf und rollen nun den Oberkörper Wirbel für Wirbel nach unten (falls sie sich nicht so weit vorbeugen können, beugen Sie die Knie stärker an und legen den Bauch auf den Oberschenkeln ab). Lassen Sie den Oberkörper, die Arme, Schultern und Kopf völlig entspannt hängen, während Sie tief aus und einatmen. Wenn Sie möchten, bewegen Sie nun den Oberkörper nach einigen Atemzügen ganz sanft hin und her. Um die Übung zu beenden, mit der Einatmung langsam Wirbel für Wirbel aufrollen, der Kopf richtet sich dabei als letztes auf. Lassen Sie die Augen noch für einen Moment geschlossen und atmen Sie tief ein und aus, bis sich der Kreislauf stabilisiert hat.
Die entspannte Vorbeuge nimmt den Druck vom Nacken, die Wirbelsäule kann sich strecken und die Beine werden sanft gedehnt.

Wir hoffen, dass Sie Ihren Büroalltag mit diesen einfachen aber effektiven Übungen etwas angenehmer gestalten können. Vielleicht möchten Sie uns ja in einem Kommentar darüber berichten, ob Sie die ein oder andere Übung am Arbeitsplatz umsetzen konnten.

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